Zahnspezialisten Bonn 2017 C

Dres. med. dent. Uschi & Hendrik van der Straeten
.

Amalgam


Amalgamfüllung

Amalgam besteht aus Metallpartikeln (Silber, Zinn, Kupfer, Zink) und Quecksilber. Es ist nach dem Anmischen zunächst plastisch und erhärtet durch Diffusion (Wanderung) des Quecksilbers in die Oberfläche der Metallpartikel.

Amalgam hat heftige Diskussionen ausgelöst wegen seines giftigen Anteils an Quecksilber, das einen nicht einzuordnenden Risikofaktor für Ihre allgemeine Gesundheit darstellt. In der Literatur und Presse beschriebene Symptome einer Amalgamunverträglichkeit sind: Körperliche Beschwerden wie: Kopfschmerzen, Magen-Darm-Störungen, Herzrhythmusstörungen, Rheumatische Beschwerden, Störungen des Immunsystems, Erschöpfungszustände, Haarausfall u.v.m. Psychische Beschwerden, wie: Vergesslichkeit, Reizbarkeit, Nervosität, innere Unruhe und Depressionen.

Das Problem liegt jedoch darin, dass diese Symptome auch durch viele andere Einflüsse bedingt sein können. Deshalb ist aus unserer Sicht vor jeder in der Presse dargestellten, möglicherweise übereilten Schlussfolgerung zu warnen. Andererseits ist aber eine ganzheitliche Betrachtung der möglichen Auswirkungen des gewählten Füllungsmaterials unverzichtbar.

Wissenschaftlich unzweifelhaft erwiesen kann es durch Amalgam, besonders im Kontakt mit anderen Metallen im Mund zu einem Ionenfluss von geringer Spannung kommen, der u.a. auch einen Metallgeschmack verursachen kann. Ebenso unzweifelhaft ist, dass die beim Einbringen einer Amalgamfüllung auftretenden Quecksilberdämpfe gesundheitsschädlich sind. Die staatliche Umweltschutz-u. Trinkwasserverordnung schreibt zwingend an jedem in Deutschland betriebenen zahnärztlichen Behandlungsplatz einen Amalgamabscheider vor. Sinn der Verordnung ist es, zu verhindern, dass ausgeschliffenes Amalgam ins Abwasser gelangt. Was aber nicht ins Abwasser gehört, gehört unseres Erachtens auch nicht in Ihren Mund.

Deshalb haben wir uns entschlossen in unserer Praxis kein Amalgam mehr zu verwenden!

 

.

xxnoxx_zaehler