Zahnspezialisten Bonn 2017 C

Dres. med. dent. Uschi & Hendrik van der Straeten
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Behandlungsablauf

 Einbringen des Implantates
Einbringen des Implantates

Der Ablauf der Behandlung lässt sich unterteilen in drei Phasen: In der Planungsphase erfolgt eine eingehende Untersuchung. Außerdem werden Abformungen der Kiefer und entsprechende Planungsmodelle erstellt. Auf diesen werden zunächst sog. Röntgenschablonen hergestellt, mit deren Hilfe ein spezielles Röntgenbild (sog. Messaufnahme) erstellt wird. Anschließend werden bei der sog. Implantatanalyse Anzahl, Lokalisation und Größe der zu setzenden Implantate sowie eventuell notwendige Begleitmaßnahmen (z.B. Knochenaufbau, Anhebung der Kieferhöhle (Sinuslift) etc.) festgelegt. In Einzelfällen kann auch eine computertomographische Untersuchung (CT) oder ein sog. Digitales-Volumen-Tomogramm (DVT) sinnvoll sein. (Weitere Informationen zu diesen speziellen Planungshilfen finden Sie im Menüpunkt „3-D-Planung"). Abschließend werden die Planung, operatives Vorgehen und mögliche Risiken eingehend mit dem Patienten besprochen. Eine gewissenhafte Planung garantiert größtmögliche Sicherheit für eine erfolgreiche Implantation, und genießt deshalb in unserer Praxis einen besonders hohen Stellenwert.

In der chirurgischen Phase erfolgt das Einsetzen der Implantate in den Knochen. Dazu erfolgt zunächst eine Lokalanästhesie, die einen absolut schmerzfreien Verlauf des Eingriffs garantiert. Der Kieferknochen wird dargestellt und die präzise, passgenaue Präparation des Knochens durchgeführt. In das so geschaffene „Implantatbett" wird das Implantat eingeschraubt. Abschließend wird die Schleimhaut über Knochen und Implantat vernäht. Am Tag der Operation sollte der Patient sich schonen und das OP-Gebiet kühlen. Es erfolgt eine Kontrolle am Folgetag und die Nahtentferung nach einer Woche. Unter der Schleimhaut geschützt kann das Implantat nun mit dem Knochen verwachsen, was je nach Struktur des Knochens 3-6 Monate dauert.

Da wir größten Wert auf die Sicherheit und den langfristigen Erfolg der Implantation legen ist das geschilderte Verfahren, das von uns bevorzugte. In Ausnahmefällen (Sofortimplantation, Sofortversorgung) können Behandlungsablauf und die Zeit der Einheilung vom Dargestellten abweichen.

 Eingliederung
Eingliederung

In der rekonstruktiven Phase - nach Einheilung des Implantates - wird zunächst das Implantat durch die Schleimhaut freigelegt und ein sog. Gingivaformer in das Innengewinde des Implantates eingeschraubt. Dieser verbleibt bis zur Fertigstellung des Zahnersatzes (sog. Suprakonstruktion) im Implantat und sorgt für eine optimale Ausheilung und Formung des Zahnfleisches um das Implantat. Im Zuge der Implantat-Freilegung ist es auch möglich das Weichgewebe um das Implantat, chirurgisch zu optimieren um so ein individuelles Höchstmaß an Langlebigkeit und Ästhetik realisieren zu können Eine bis vier Wochen nach der Freilegung erfolgt die Abformung der Implantate und der Zähne, sowie eine Registrierung des Bisses. Nach individueller Herstellung durch das zahntechnische Meisterlabor, die meist 1-2 Wochen in Anspruch nimmt, erfolgt abschließend die Befestigung des Zahnersatzes auf dem Implantat.

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