Zahnspezialisten Bonn 2017 C

Dres. med. dent. Uschi & Hendrik van der Straeten
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Bleaching

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Das Aufhellen der Zähne ermöglicht es den Wunsch vieler Menschen nach weißeren Zähnen zu erfüllen. Als Bleichmittel dienen meist Peroxid-Lösungen, die auf den Zahn aufgebracht werden. Wichtig ist vor dem Bleichen eine gründliche Untersuchung der Zähne, denn bei undichten Füllungen oder gar kariösen Defekten an den Zähnen kann das Bleichgel in den Zahn eindringen und zu erheblichen Beschwerden führen. Deshalb und wegen der Gefahr der Verätzung des Zahnfleisches raten wir von der Anwendung frei verkäuflicher Produkte, die niemals individuell und gezielt wirken können grundsätzlich ab. Zu bedenken ist auch, dass sich vorhandene Füllungen und Kronen nicht bleichen lassen. Auch deshalb ist eine vorherige Untersuchung und Beratung unentbehrlich.

Generell muss vor dem eigentlichen Bleaching eine professionelle Zahnreinigung erfolgen um alle, den Zähnen anhaftende Beläge und Verfärbungen zu entfernen, da ansonsten das Bleichmittel nicht vorhersagbar funktionieren kann.

Bei den professionell durchgeführten Bleichverfahren unterscheidet man das sog. „In-Office-Bleaching" vom „Home-Bleaching".

Beim „In-Office-Bleaching" erfolgt das Bleichen in einem oder ggf. mehreren Terminen in der Praxis. Dabei wird zunächst das Zahnfleisch zum Schutz vor dem Bleichmittel mit einer Spezialmasse abgedeckt und anschließend das Bleichgel auf die zu bleichenden Zähne aufgebracht. Vorteile der Methode sind, dass die Aufhellung der Zähne unmittelbar und schnell erfolgt, das lästige und für manche Patienten schwierige Handling der Schienen und des Bleichgels (s. Homebleaching) entfällt und auch die Einschränkungen bezüglich des Genusses färbender Lebensmittel, wie Tee,Kaffee, Rotwein, Curry uvm. zu venachlässigen sind. Im Einzelfall ist es auch von Vorteil, weil unterschiedlich dunkle Zähne durch das gezielte Auftragen des Bleichgels, harmonischer aufgehellt werden können und Helligkeitsunterschiede so ausgeglichen werden können. Nachteile sind dass es infolge der höheren Konzentration des Gels eher zu vorübergehenden Empfindlichkeiten der Zähne kommen kann und bei nachlassender Bleichwirkung - meist nach 1,5 - 2Jahren Jahren – das gesamte Procedere wiederholt werden muss.

Demgegenüber werden beim sog. „Home-Bleaching" nach Abformung der Zähne individuelle Schienen hergestellt, in die der Patient selbst das Bleichgel einfüllt und die Schiene täglich für mehrere Stunden oder z.B. über Nacht auf die Zähne setzt. Nachteile dieser Methode sind, dass es länger dauert, bis das gewünschte Ergebnis erreicht ist (i.d.R. eine Woche und mehr), dass das Handling und das Tragen der Schienen für mehrere Stunden von manchen Patienten als unangenehm bzw. lästig empfunden wird und während der längeren Dauer des Bleachings der Genuss von färbenden Lebensmitteln (z.B. Tee, Kaffee, Rotwein, Curry etc.) zu vermeiden ist, was eine gewisse Beeinträchtigung der Lebensqualität darstellen kann. Der wesentliche Vorteile des Home-Bleachings ist, dass bei nachlassender Bleichwirkung - meist nach 1,5 - 2 Jahren - nur noch das relativ preiswerte Gel nachgekauft werden muss und es somit im Vergleich zum „In-office-Bleaching" auf lange Sicht preisgünstiger ist.

Eine Sonderform des Bleachings ist das sog. „Interne Bleaching". Dieses Verfahren kann bei wurzelbehandelten Zähnen zur Anwendung kommen. Dabei wird das Bleichmittel (hier ein Natriumperborat mit Wasserstoffperoxid) in den Zahn eingebracht und anschließend dicht verschlossen. Nach Erreichen der gewünschten Zahnfarbe wird das Bleichmittel aus dem Zahn entfernt und dieser mit einer, nach ästhetischen Kriterien geschichteten Compositfüllung definitiv versorgt.

Das interne Bleaching ist, unter bestimmten Voraussetzungen, bei Zähnen die nach einer Wurzelbehandlung stark verfärbt sind und häufig ästhetisch sehr kompromitierend sind, eine hervorragende Möglichkeit substanzschonend und mit relativ geringen Kosten eine maßgebliche ästhetische Verbesserung zu erreichen.

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